Nathansbratens Blog

Bloggen zwischen Tür und Angel

Kategorie: Webmaster Friday

Spam oder kein Spam? Das ist hier die Frage!

Es ist was? Richtig! Es ist Webmaster Friday und über das heutige Thema habe ich persönlich, in der Vergangenheit, auch eine ganze Weile nachgedacht und muss gestehen das ich nicht zu einem 100 prozentigen Ergebnis gekommen bin. Für den Anfang sollte erst einmal definiert werden was Spam überhaupt ist. Wenn man Wikipedia zu rate zieht findet man dort folgende Definition für den Überbegriff Spam:

Als Spam [spæm] oder Junk (englisch für ‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben. Dieser Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Verursacher Spammer.

Generell würde ich dem zustimmen, aber hier geht es um Blog Kommentare. Auch dazu gibt es eine Definition, welche ich persönlich allerdings auch als unvollständig ansehe. Hier der entsprechende Auszug aus dem Eintrag:

Link- oder Blogspam ist das Ausnutzen der Bearbeitungs-, Kommentar- und Trackbackfunktion von Blogs und Gästebüchern durch Spammer. Dadurch, dass Blogs von Suchmaschinen oder Webcrawlern sehr oft besucht werden, können es die Optimierer recht schnell schaffen, dass die von ihnen verlinkten Seiten im Ranking sehr weit vorne stehen.

Persönlich würde ich hier ergänzen, dass ein Spam-Kommentar auch hier in unterschiedlichen Untertypen auftauchen kann. Zum einen gibt es den Spam, der auf den ersten Blick zu sehen ist. Kommentare auf uralte Beiträge welche keinerlei Bezug zum eigentlichen Thema aufweisen. Andererseits gibt es aber Kommentar-Spam, welcher schon beinahe als „den Regeln entsprechend“ durchgehen könnte. Es sind Kommentare ohne wirklichen Inhalt, aber mit einem Link zurück auf den Blog / die Seite / sonst etwas, dass dem Autor gehört.

Aber es geht hier eigentlich nicht darum die Formen des Spams zu definieren, sondern darum zu erklären wo für mich persönlich der Spam-Kommentar anfängt. Ich muss sagen, dass ich selbst Kommentare welche deutlich per Hand geschrieben wurde als in Ordnung ansehe. Habe ich beim durchlesen bereits den Eindruck, dass es ein generierter Text sein könnte, der Kommentar aber dennoch durch die Spam-Filter gekommen ist werde ich ihn entfernen. Spam fängt für mich persönlich da an, wo wenig Bezug zum eigentlichen Thema des Beitrags vorhanden ist und man irgendwo im Gefühl hat, dass hier nur ein Link platziert werden soll und der sonstige Inhalt dem Kommentator eigentlich (entschuldigt den harten Ausdruck) Scheißegal ist.

Die Grenze zwischen Spam und geschickt formulierter Werbung ist heutzutage allerdings fließend. Es wird vermutlich immer wieder passieren, dass man seine persönliche Definition von Spam ändern muss. Genau wie sich das Web allgemein verändert, so tun es auch die Spammer. Wenn ich rückblickend überlege welche Kommentare bei mir nicht veröffentlicht wurden so muss ich allerdings zugeben, dass das hier im Blog eingesetzte Anti-Spam Plugin mir das Leben auch wirklich leicht macht.

Ach übrigens: Generell sehe ich Kommentare von anderen Bloggern, welche zum selben Thema einen Artikel geschrieben haben und einen Kommentar schreiben um darauf hinzuweisen NICHT als Spam an. Ich bin immer froh gleichgesinnte zu finden. Ob sie meiner Meinung sind oder einer anderen ist dabei Nebensache!

Mein Fazit lautet: Wenn ein Kommentar handgeschrieben ist und definitiv einen Bezug zum Thema aufweist welches ich in meinem Beitrag aufgegriffen habe wird er bei mir nicht verschwinden oder als Spam deklariert werden. Daher lautet meine Antwort auf „Was ist Spam im Kommentar“ ganz klar: Alles was nicht persönlich wirkt.

Die Suche nach dem Thema

Es ist mal wieder Webmaster Friday Zeit und heute lautet die Frage aller Fragen: Wie findet man Artikel-Themen, die die Leser interessieren? Ich muss gestehen, dass ich mich nicht wirklich bemühe Themen zu suchen welche für eine bestimmte Leserschaft interessant sind.

Mein Blog ist grundsätzlich, entgegen der These „Wer einen Blog betreibt, schreibt kein Tagebuch“, welche der Autor des Webmaster Friday aufstellt, eben genau das: Ein persönliches Tagebuch. Ich schreibe mehr oder minder über Dinge welche mir passieren oder welche meinen Alltag bestimmen. Gelegentlich gesellt sich ein Artikel dazu welcher ein wenig mehr Hintergrund hat. Zum Beispiel meine Texte über die Moderation von Online-Foren, oder auch News mit Bezug zum Yii Framework. Geplant ist das aber keinesfalls, sondern passiert einfach wenn ich die Lust dazu verspüre etwas zu einem bestimmten Thema zu schreiben.

Eine Ausnahme davon bildet im Moment tatsächlich nur ein Thema: Der Webmaster Friday! Der Hintergrund ist dabei aber, dass es mir Spaß macht Gleichgesinnten eine Grundlage zu geben mit mir zu diskutieren oder auch einfach nur meine Meinung zum frei-täglichen Thema kund zu tun. Genau genommen gilt aber auch hier: Passt mir ein Thema nicht, werde ich nichts dazu schreiben.

Sollte ein Thema mal ein wenig mehr Leser auf den Blog ziehen als der Schnitt, so freue ich mich natürlich darüber. Gezielt in diesem Bereich weiter schreiben werde ich aber nicht. Ein kurzer Beitrag ohne viel Inhalt, aber nun einmal die Art und Weise wie ich beim bloggen vor gehe. Vielleicht gibt es ja nächste Woche wieder mehr zu schreiben :)

 

Die Blogroll. Braucht man sowas?

„Die Blogroll – wichtig oder weglassen?“ lautet die Frage welche am heutigen Webmaster Friday gestellt wird. Ich persönlich sehe die Blogroll oder generell das Verlinken von Blogs untereinander als essentiellen Bestandteil des Bloggens an. Warum? Das ist recht simpel zu erklären: Auch wenn an sich jedes Blog für sich steht, ist es doch das miteinander und das gemeinsame Thema was für mich persönlich dazu führt das mir das Bloggen überhaupt Spaß macht.

Wenn mir ein Blog wirklich gefällt, werde ich auch einen Link setzen. Dazu muss gesagt sein, dass ich bei der Auswahl extrem kleinlich bin und grundsätzlich nur einen Link zu einem anderen Blog setze, wenn ich diesen auch gerne und viel verfolge. In meinen Augen ist es eine Art der persönlichen Wertschätzung oder auch die Würdigung der Arbeit hinter dem Blog. Auch wenn neue Artikel / Beiträge die meiste Zeit recht gut von alleine zustande kommen, gibt es immer wieder Phasen in denen es beinahe in Arbeit ausartet etwas zu finden über das es sich zu Bloggen lohnt oder sich dazu zu motivieren etwas zu schreiben. Wer diese Mühe auf sich nimmt, ob im privaten Rahmen oder auch professionell, sollte auch belohnt werden.

Weiterlesen

Blogkataloge und warum ich sie nicht mehr nutze

Schon häufiger hatte ich mir vorgenommen am Webmaster Friday teilzunehmen. Bisher habe ich es aber verschwitzt oder ich hatte zum Thema nichts zu sagen. Die Frage welche am heutigen Webmaster Friday gestellt wird ist „Blogkataloge – wo seid ihr dabei?“.

Wenn ich es genau nehme, kann ich die Frage relativ schnell und auch ohne große Umschweife beantworten: Bei keinem einzigen Blogkatalog mehr. An sich wäre damit alles gesagt, aber wo kämen wir hin wenn ich diese in den Raum gestellte Antwort nicht begründe? Generell würde ich sagen es sind Erfahrungswerte bzw. Erfahrungen welche sich z.B. auf private Blogs ohne ein festgelegtes Thema beziehen.

Als ich vor etwa einem Jahr mit dem Bloggen auf nathansbraten.de begonnen habe, habe ich mich (wie vermutlich beinahe alle neuen Blogger) direkt in mehreren Blogkatalogen eingetragen. Welche das genau waren, kann man teilweise noch über die älteren Artikel im Blog heraus finden. Meiner Meinung nach gilt das gleich geschriebene aber generell für alle Kataloge. In dem guten glauben so den ein oder anderen Besucher zu kriegen, wurden also die Icons des jeweiligen Katalogs eingebunden um zum einen die Regeln einzuhalten und zum anderen auch zu zeigen das man dort vertreten ist.
Weiterlesen