Nathansbratens Blog

Bloggen zwischen Tür und Angel

Kategorie: Haustiere (Seite 1 von 2)

Unser kleiner Zoo hat natürlich auch eine eigene Kategorie im Blog. Bisher noch recht leer, aber ich bin mir sicher das in Zukunft noch häufiger von Chuck, Norris, Bonny, Clyde und den Namenlosen Anolis zu lesen ist!

Gelb-schwarze Gefahr

Ich bin jetzt auch im Fußball nicht unbedingt ein Fan der gelb-schwarzen, aber um die geht es hier definitiv nicht. Viel mehr frage ich mich was mit der Wespen Population in Deutschland, oder aber zumindest im Münsterland, passiert ist. Seit mehreren Tagen umkreisen mich im Garten häufiger Exemplare welche gefühlt die Größe eines Jumbo Jets haben. Während ich am Anfang noch dachte, dass es vielleicht Hornissen sind würde ich das nach etwas Recherche im Internet inzwischen ausschließen.

Bin ich der einzige, der das so beobachtet hat? Oder werden die Wespen auch bei Euch immer größer? Warum ich dieses Thema überhaupt aufgreife ist schnell erklärt. Ich bin wirklich kein Insektenfeind. Auch Arachnophobie oder ähnliches ist mir Fremd. Bei Bienen, Wespen, Hornissen oder Hummeln hört meine Freundschaft zu den Krabbeltieren allerdings auf und schlägt in ein sehr flaues Gefühl in der Magengegend um. Ich kann sie einfach nicht ausstehen und daher empfinde ich die Beobachtung, dass die Biester auch noch größer werden persönlich ziemlich beunruhigend.

Gedanken eines Mitarbeiters

Heute Morgen erreichte mich der verzweifelte Hilferuf eines Arbeitskollegen, der die Gedanken seiner vergangenen Nacht schriftlich an mich weiter geleitet hat. Normalerweise würde ich das nicht hier veröffentlichen. Aber in diesem Ausnahmefall kam ich nicht daran vorbei:

Hallo!

Mein Name ist Stevie. Zumindest nennen mich hier jetzt alle so. Außer mein Boss. Der benutzt noch meinen alten Namen. Da ich nicht weiß ob ich den morgigen Tag erlebe hoffe ich das jemand das hier findet. Ich bin hier ganz alleine in diesem Raum wo sonst die Menschen mit ihren summenden Kisten sind. Die sind aber alle weg und ich kann nicht raus. Ich glaube ich muss verhungern.

Ich hab jetzt schon ewig lange geschrien. Aber keiner kommt und lässt mich raus. Ich habe Hunger und meine Toilette ist nicht da. Wenn ich nicht bald raus komme muss ich mir eine neue Toilette suchen. Vielleicht dieser weiche Beutel da hinten mit den klimpernden Sachen die immer so laut sind wenn man sie um wirft. Ja. Der sieht sehr einladend aus. Ich glaube den benutze ich jetzt erst einmal um mich zu erleichtern.

Das war gut. Blöd das hier jetzt alles nass ist. Der Beutel saugt wohl nicht so gut wie meine Toilette. Aber wenigstens kann ich jetzt immer wieder in diese Ecke gehen. Die habe ich jetzt schließlich als meine markiert. Das war eine super Idee! Aber Hunger habe ich immer noch. Hier ist aber nichts. Nur diese grünen Dinger die so gut riechen und die ich nicht berühren darf. Da werden die Menschen immer böse…

Moment! Es sind ja keine Menschen da! Vielleicht kann ich ja… Ich gehe erst mal hin und wenn nichts böses passiert… Ja, ja, jaaaa! Mhm schmeckt das gut. Und keiner hat mir was getan! Schnell noch etwas mehr davon. Jetzt habe ich wieder eine Toilette UND Essen!!! Aber raus kann ich immer noch nicht. Vielleicht wenn ich noch etwas rufe? Ich probiere es mal. Am besten ganz nah an der Tür! Da hört mich bestimmt einer.

Jetzt hat mich immer noch niemand raus gelassen. Ich kann doch nicht immer hier drin bleiben. Ich hab doch gar kein Wasser! Das fehlt! Essen, Toilette! Aber kein Wasser! Was soll ich denn jetzt machen? Ich glaube ich muss sterben. So ganz alleine hier drin und ohne Wasser! Vielleicht schlafe ich erst mal etwas… Ja! Schlaf! Das ist gut… schlaf… sch…

Oh! Ich bin wieder wach. Jetzt kann ich bestimmt raus und etwas trinken. Aber erst einmal zu meiner neuen Toilette. Ist noch ganz schön dunkel hier. Waren die Menschen eigentlich schon mal da wenn es dunkel ist? Ich weiß es nicht mehr. Aber wenn die Menschen nicht da sind kann ich auch nicht raus. Dann noch etwas essen und weiter schlafen. Vielleicht auch noch einmal auf die Toilette gleich. Oder noch etwas schreien? Versuchen schadet nichts! Naja… bringt nichts. Dann eben doch noch schlafen. Dabei hab ich so einen Durst.

Was war das? Hat mich da ein Geräusch geweckt? Ja! JA! Da ist jemand! Hilfeeeeeeeee! Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeee! Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee! Wo bleibt der denn? Hol mich hier raus! Jajajajaja Schritte. Sie kommen in meine Richtung. Und da! Die Tür geht auf! Jaaaaaa. HURRAAAAA! Ich bin frei und Lebe! Dankedankedankedanke! Jetzt aber erst einmal zu meinem Wasser!

Dem Kollegen geht es inzwischen wieder blendend und er hat sich von seiner harten Nacht erholt. Die gemeinen Kollegen die ihm so viel Unbehagen bereitet haben wurden auch von mir zur Schnecke gemacht. Wer den Gag hinter dem Text nicht verstanden hat die Kurzform: Ein paar meiner Kollegen haben nicht aufgepasst und unseren Büro Kater Stevie gestern Abend in ihr Büro gesperrt. Ohne Essen, ohne Wasser, ohne Toilette. Entsprechend hatte ich heute Morgen erst einmal das Vergnügen 30 Minuten lang das Büro zu schrubben, damit der Holzboden sich nicht ganz mit Katzenurin voll saugt. So stellt man sich doch einen Samstag Morgen vor, oder? Besonders toll fand ich das beim Gedanken, dass eben NIEMAND am Wochenende arbeitet. Was hier Gott sei Dank nicht der Fall ist. Dann hätte das Arme Tier ein ganzes Wochenende allein in dem Raum verbracht. Gut… der Vorteil wäre gewesen, dass ich nicht den Putzmann hätte spielen brauchen. Aber ich bin dennoch froh ihn heute Morgen befreit zu haben. Die arme Sau. Wer möchte kann Stevie ja mal auf seiner Facebook Seite besuchen!

Echsen-tot auf vier Beinen

Sicherlich waren unsere Rotkehlanolis nicht mehr die jüngsten, aber so haben sie sich ihr Ableben sicherlich nicht vorgestellt. Bereits in der Vergangenheit hatte einer unserer Kater ja schon reges Interesse an unseren kleinen Echsen gezeigt. Nachdem das eingesperrt sein im Terrarium ihm aber überhaupt nicht gefallen hat war bisher auch Ruhe und so habe ich über weitere Schutzmaßnahmen nicht mehr nachgedacht: Das Terrarium blieb von den Katern unbeachtet.

Das traurige Bild welches sich vor zwei Tagen bot sollte mich allerdings davon überzeugen das es nur die Ruhe vor dem Sturm war. Wir wissen nicht welcher der beiden dann doch von seiner Neugier überzeugt wurde, aber leider ist wieder einer der Kater im Terrarium gewesen. Diesmal hinterließ er nur noch die Reste der Echsen welche jetzt entsorgt sind. Die Zyniker unter den Lesern werden jetzt sagen: Spart ihr wenigstens Strom. Ich kann nur sagen das ich Stinksauer war.

Zum einen auf mich selbst, dass ich nicht doch noch Lochblech oder etwas anderes auf das Terrarium gelegt hatte, zum anderen auf die Kater. Nun ja… als nächstes gibt es dann eine Giftschlange. Die hat wenigstens die höheren Gewinnchancen -.-

Einsame Stunden

Da meine Verlobte leider im Moment die Tage im Krankenhaus verbringen muss um in der Nähe von Ärzten zu sein, ist es ganz schön einsam in der Wohnung. Man merkt erst wie sehr man sich daran gewöhnt hat das jemand um einen ist wenn er nicht mehr da ist. Außerdem gehen unsere Kater jetzt am Abend natürlich mir auf den Senkel, da ja niemand auf der Couch sitzt der sie streicheln kann :-S

Man kommt irgendwie zu nichts, da ich natürlich Abends noch ins Krankenhaus fahre um sie zu besuchen, und da wir in der selben Abteilung im Unternehmen arbeiten bleibt da natürlich auch etwas liegen. Wir sind aber guter Dinge das sie das Krankenhaus am Montag endlich verlassen kann und hoffen dann, dass sie nicht noch einmal hin muss.

Operation Entmannung abgeschlossen

Nein… nicht bei mir. Unsere beiden Kater waren heute Fällig und wurden ohne wenn und aber von vor Potenz strotzenden Katern zu mit Luft schießenden beinahe Katzen gemacht. Ich weiß… das klingt furchtbar gemein. Darum sagen wir einfach sie wurden kastriert. Die Operation ist bei beiden gut verlaufen und gegen 16:30 Uhr kam dann der Anruf das wir die beiden abholen können. Gesagt, getan und schon waren wir gemeinsam mit den doch sehr müden Rackern auf dem Weg nach Hause. Dort angekommen sind die ersten Schritte nach der Vollnarkose doch noch alles andere als sicher. Ich wollte sie nicht zu sehr ärgern, daher ist das Video recht kurz. Vorenthalten wollte ich es aber auch nicht (666)

Auf dem Video sieht es schon wieder recht passabel aus, aber man kann sich ein Schmunzeln einfach nicht verkneifen wenn die beiden wie betrunken durch die Wohnung stolpern nur um sicher gehen zu können das auch noch alles da ist wo es hin gehört ^^.

Immer, wenn man denkt es geht nicht mehr…

kommt von irgendwo ein Kater her und setzt einen oben drauf. In der Kurzfassung beschreibt das ziemlich genau das gerade erlebte. Heute Morgen ist einer der beiden, inzwischen von mir liebevoll „Drecksäcke“ getauften, Kater noch in das Terrarium eingebrochen und wurde danach doch äußert unsanft darauf hingewiesen das, dass erklimmen des Regals eine wirklich schlechte Idee ist. Ich kam heute um ca. 19:10 Uhr von der Arbeit nach Hause, habe es gewagt dort nur schnell meine Verlobte zu schnappen und mit ihr noch kurz einkaufen zu fahren, und keine 20 Minuten später wieder in der Wohnung zu sein. Wie sieht es da aus? Vom Regal ÜBER dem Terrarium wurde der Tank der Regenanlage herunter geschmissen so das, dass halbe Wohnzimmer unter Wasser stand.

Natürlich ist das kalte Wasser auf die heiße Wärmelampe getropft welche es mit einem, bekanntermaßen, lauten Knall entschärft hat und die jetzt in Trümmern liegt. Ich fange so langsam an zu glauben das ein gewisses Diabolisches Wesen von unserem Kater Besitz ergriffen hat (6)

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