Es ist erstaunlich das man für die deutschsprachige Community in Browsergames grundsätzlich eher ein Gesetzbuch als einfache Spielregeln verfassen muss damit wirklich jede noch so kleine Eventualität abgedeckt ist. Allgemein gehaltene Regeln wie „Dies und das ist verboten.“ werden entweder ignoriert oder als zu ungenau um sie zu befolgen deklariert.

Warum mir das gerade wieder auffällt? Im ersten Teil eines unserer Spiele hatten wir genau dieses angesprochene Gesetzbuch. Niemand hatte allerdings noch Lust Seitenweise Regeln zu lesen und daher lies man es lieber darauf ankommen und behauptete dann im Nachhinein „Naja, ich hab die Regeln nicht gelesen. Konnte ich ja nicht wissen. Wer liest schon so viel?!?“.

Als Verantwortlicher für genau solche Regelwerke lernt man ja dazu und macht sich also Gedanken wie man die Regeln für den Nachfolger kürzer aber genau so aussagekräftig gestalten kann wie vorher. Man fasst also Reglementierungen zusammen und formuliert den Text weniger wie ein Gesetzt sondern relativ simpel.

Nach der Einleitung kann sich vermutlich jeder vorstellen was das Ergebnis war. Die Regeln werden als zu locker angesehen und man ist der Ansicht das eine lockere Regel an sich ja ignoriert werden kann. Ist ja auch total logisch… wer macht das nicht so? (6)

Vielleicht sollte ich mich erst einmal dran setzen und ein Regelwerk dazu schreiben wie man Regelwerke schreibt… :-S