Nathansbratens Blog

Bloggen zwischen Tür und Angel

Blogkataloge und warum ich sie nicht mehr nutze

Schon häufiger hatte ich mir vorgenommen am Webmaster Friday teilzunehmen. Bisher habe ich es aber verschwitzt oder ich hatte zum Thema nichts zu sagen. Die Frage welche am heutigen Webmaster Friday gestellt wird ist „Blogkataloge – wo seid ihr dabei?“.

Wenn ich es genau nehme, kann ich die Frage relativ schnell und auch ohne große Umschweife beantworten: Bei keinem einzigen Blogkatalog mehr. An sich wäre damit alles gesagt, aber wo kämen wir hin wenn ich diese in den Raum gestellte Antwort nicht begründe? Generell würde ich sagen es sind Erfahrungswerte bzw. Erfahrungen welche sich z.B. auf private Blogs ohne ein festgelegtes Thema beziehen.

Als ich vor etwa einem Jahr mit dem Bloggen auf nathansbraten.de begonnen habe, habe ich mich (wie vermutlich beinahe alle neuen Blogger) direkt in mehreren Blogkatalogen eingetragen. Welche das genau waren, kann man teilweise noch über die älteren Artikel im Blog heraus finden. Meiner Meinung nach gilt das gleich geschriebene aber generell für alle Kataloge. In dem guten glauben so den ein oder anderen Besucher zu kriegen, wurden also die Icons des jeweiligen Katalogs eingebunden um zum einen die Regeln einzuhalten und zum anderen auch zu zeigen das man dort vertreten ist.

Da ich von Beginn an relativ genaue Statistiken mit verschiedenen Analyse-Tools geführt habe kam allerdings sehr schnell Ernüchterung auf, denn: Wenn man die Zahlen genauer betrachtete kamen auf jeden Blogkatalog vielleicht 2 bis 3 Besucher im Monat. An dieser Stelle habe ich mir natürlich die Frage gestellt warum dies so ist und ich denke das ich, zumindest für mich persönlich, die Antwort darauf gefunden habe.

In meinem privaten Blog geht es, wie eingangs geschrieben, nicht um ein fixes Thema. Ich schreibe was mir gerade in den Sinn kommt oder über etwas das mich aktuell interessiert. Wirklich kategorisieren lässt sich meine Seite somit also nicht. Betrachtet man jedoch die Blogs welche in den Toplisten der Kataloge von den Klickzahlen her ganz oben stehen stellt man sehr schnell fest das es sich entweder um Blogs handelt welche schon geraume Zeit im Netz zu finden sind (Ich rede von mehreren Jahren, nicht von ein paar Monaten) oder ein spezielles Thema und somit eine gesicherte Zielgruppe haben.

Die Blogs welche nicht bereits hohe Nutzerzahlen aufweisen konnten, haben wenig bis gar keine Chancen Beachtung zu finden. Für mich persönlich kristallisierte sich sehr schnell heraus, dass man in einem anderen Bereich sehr viel mehr Nutzer finden kann: Social Media. Genau dort sind nämlich die Leute welche sich für privates interessieren und zum großen Teil auch freiwillig viel von ihrem eigenen Privatleben öffentlich machen. Also kümmerte ich mich darum, dass ich in den bekannteren Sozialen Netzwerken vertreten bin und die meisten Zugriffe auf den Blog kommen auch genau aus diesen.

Ein weiterer Punkt der nicht unbeachtet bleiben sollte ist, dass Google den Blogkatalogen, oder generell Linksammlungen, nicht mehr wirklich viel Beachtung schenkt. Um also den Pagerank zu verbessern bringt es nichts sich dort eintragen zu lassen. Auch konnte ich keinerlei Hinweis darauf finden, dass sich meine Platzierung in den Suchmaschinen durch die Eintragungen verbessert haben. Eher gewann ich den Eindruck das sich gar nichts ändert.

Inzwischen sind, man vermutet es bestimmt schon, alle Icons entfernt (da ich mir die Requests lieber spare) und ich komme sehr gut ohne die Kataloge zurecht. Ich möchte abschließend noch einmal darauf hinweisen, dass es sich natürlich um Subjektive Eindrücke und auch eine persönliche Meinung handelt. Niemand muss diese mit mir teilen :).

3 Kommentare

  1. Der Webmaster Friday fragt dies in dieser Woche?
    Ich nutze sie so viel ich kann auch wenn Google, das nicht gut findet durch meine speziell Weborientierten Inhalt der sich ausschließlich um Webdesign (Webdesign360.de) und PC (PC360) dreht finde ich immer wieder Interessenten die auf meine Seite vorbeischauen. …

  2. Hi Holger, danke fürs Mitmachen. Zum Thema: Sehe ich größtenteils auch so wie Du. Der Gedanke, dass der eigene Blog nicht in irgendeine Kategorisierung passt, ist mir aber noch nicht gekommen – auch wenn ich rückblickend sagen muss, dass das bei mir auch so war :-).
    Viel Erfolg
    Martin

  3. Naja, es gibt häufig die Kategorie „Persönliche“ oder „Private Blogs“. Da ist die Quote der angemeldeten Blogs allerdings auch am höchsten und die Wahrscheinlichkeit das jemand rein schaut am geringsten ;)

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